AGB

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Wassersportschule „zwischen den Meeren“ – Helge Hirsch

Anbieter

Helge Hirsch
Wassersportschule „zwischen den Meeren“
Marienbader Straße 30
24146 Kiel
Telefon: 0172 4515141
E-Mail: helgehirsch@t-online.de
Website: https://wss-zwischen-den-meeren.de/

§ 1 Geltungsbereich und Leistungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Helge Hirsch, Wassersportschule „zwischen den Meeren“ (nachfolgend „Anbieter“) und den Teilnehmern über Theorieunterricht, Praxisausbildung, Prüfungsvorbereitung und sonstige Schulungsleistungen, insbesondere zu Sportbootführerscheinen, nautischen Befähigungsnachweisen und Funkzeugnissen.

Ergänzende Bedingungen für einzelne Lehrgänge oder Ausbildungstörns werden vor Vertragsschluss ausdrücklich mitgeteilt. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

§ 2 Anfrage, Anmeldung und Vertragsschluss

Anfragen und Anmeldungen können über die Website, per E-Mail, telefonisch, über Kleinanzeigen oder auf anderem vereinbartem Weg erfolgen.

Eine Anzeige oder unverbindliche Anfrage allein begründet noch keinen Vertrag. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Anmeldung in Textform, beispielsweise per E-Mail oder Nachricht, bestätigt oder beide Seiten sich anderweitig eindeutig über Leistung, Termin und Preis einigen.

Die wesentlichen Informationen zum Kurs, Preis, Leistungsumfang und etwaigen Zusatzkosten sowie diese AGB werden dem Teilnehmer vor oder bei Vertragsschluss zugänglich gemacht.

§ 3 Kursgebühr, Zusatzkosten und Zahlung

Es gilt die für den konkreten Kurs bei Vertragsschluss vereinbarte Kursgebühr.

Prüfungsgebühren, behördliche Gebühren, ärztliche Bescheinigungen, Passbilder, zusätzliche Lernmittel, Anreise, Unterkunft, Verpflegung und sonstige externe Kosten sind nicht enthalten, sofern dies nicht ausdrücklich anders angegeben wurde. Bei Ausbildungstörns können weitere im Angebot ausgewiesene Kosten, etwa eine Bordkasse, anfallen.

Die Kursgebühr wird während des Lehrgangs in Rechnung gestellt. Die Rechnung nennt den Betrag, die Zahlungsdaten und das Zahlungsziel. Die Zahlung erfolgt durch Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto.

Soweit kein anderes Zahlungsziel vereinbart wurde, gelten die gesetzlichen Fälligkeitsregeln. Die vereinbarte Kursgebühr bleibt grundsätzlich auch dann geschuldet, wenn ein Teilnehmer einzelne Unterrichtseinheiten versäumt. Zwingende gesetzliche Rechte und Ansprüche wegen nicht erbrachter Leistungen bleiben unberührt.

§ 4 Kursdurchführung, Mindestteilnehmerzahl und Absage

Sofern im konkreten Angebot keine andere Mindestteilnehmerzahl genannt ist, beträgt sie für Theoriekurse vier Personen und für Praxisausbildungen drei Personen.

Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann der Anbieter den Kurs absagen und informiert die angemeldeten Teilnehmer so früh wie möglich. Bereits gezahlte Entgelte für nicht erbrachte Leistungen werden erstattet. Für nicht erbrachte Leistungen entfällt eine noch offene Zahlungspflicht. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

Änderungen von Kursort, Ausbilder, Zeitplan oder Ablauf werden den Teilnehmern rechtzeitig mitgeteilt.

Bei unvorhersehbaren Umständen, insbesondere Wetter, Sicherheitsrisiken, technischen Defekten oder behördlichen Anordnungen, können praktische Einheiten verschoben oder angepasst werden, wenn dies zur Sicherheit oder ordnungsgemäßen Durchführung erforderlich ist. Der Anbieter bemüht sich, soweit möglich, um einen Ersatztermin oder eine angemessene Lösung.

§ 5 Umbuchung, Rücktritt und Nichtteilnahme

Umbuchungen auf einen anderen Kurs sind nach Absprache möglich, sofern freie Plätze vorhanden sind und der alternative Kurs stattfindet. Ein Anspruch auf Umbuchung besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Wenn ein Teilnehmer nicht erscheint, einzelne Unterrichtseinheiten versäumt oder einen Kurs aus persönlichen Gründen abbricht, richtet sich die Zahlungspflicht nach dem geschlossenen Vertrag und den gesetzlichen Vorschriften.

Individuelle Stornierungsbedingungen gelten nur, wenn sie vor Vertragsschluss klar mitgeteilt wurden und rechtlich wirksam sind. Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.

§ 6 Teilnahmevoraussetzungen und Mitwirkung

Teilnehmer müssen die für den jeweiligen Kurs genannten Teilnahmevoraussetzungen erfüllen und erforderliche Unterlagen rechtzeitig bereitstellen.

Soweit Schwimmfähigkeit für die praktische Ausbildung vorausgesetzt wird, wird dies in der jeweiligen Kursbeschreibung angegeben. Grundsätzlich müssen Teilnehmer mindestens 15 Minuten in freiem Wasser schwimmen können.

Teilnehmer sind für amtliche Prüfungsanforderungen und erforderliche Nachweise selbst verantwortlich, soweit der Anbieter deren Beschaffung nicht ausdrücklich übernommen hat.

§ 7 Sicherheit und Weisungsbefugnis

Den Anweisungen der Ausbilder und Skipper ist in ausbildungsbezogenen und sicherheitsrelevanten Angelegenheiten Folge zu leisten.

Bei erheblicher Gefährdung von Personen, Schiff oder Ausrüstung oder bei wiederholter Missachtung von Sicherheitsanweisungen kann ein Teilnehmer von einer praktischen Einheit oder dem weiteren Kurs ausgeschlossen werden.

Über die finanziellen Folgen wird unter Berücksichtigung des Einzelfalls, der bereits erbrachten Leistungen und der gesetzlichen Vorschriften entschieden.

§ 8 Prüfungen, Prüfungsgebühren und Wiederholung

Prüfungen werden durch den jeweils zuständigen Prüfungsausschuss durchgeführt. Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, meldet sich der Teilnehmer selbst zur Prüfung an und entrichtet die Prüfungsgebühren unmittelbar an die zuständige Stelle.

Prüfungsgebühren und externe Zusatzkosten sind nicht in der Kursgebühr enthalten, sofern dies nicht ausdrücklich angegeben ist.

Der Anbieter garantiert nicht das Bestehen einer Prüfung, sondern schuldet die vereinbarte Ausbildung und Prüfungsvorbereitung.

Hat ein Teilnehmer eine theoretische Prüfung nicht bestanden, kann er den entsprechenden Theorieunterricht innerhalb eines Jahres nach dem ursprünglich gebuchten Kurs einmal kostenlos wiederholen, sofern ein entsprechender Kurs angeboten wird und freie Plätze vorhanden sind.

Prüfungsgebühren, Lernmaterialien und sonstige externe Kosten sind hiervon nicht umfasst.

§ 9 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

Für sonstige Schäden haftet der Anbieter unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.

Eine bestehende Haftpflicht- oder Kaskoversicherung begrenzt die gesetzliche Haftung nicht automatisch.

Teilnehmer haften nach den gesetzlichen Vorschriften für schuldhaft verursachte Schäden. Für persönliche Gegenstände besteht keine besondere Versicherung durch den Anbieter, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

§ 10 Widerrufsrecht

Verbrauchern kann bei Fernabsatzverträgen oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen.

Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die dem Verbraucher rechtzeitig zur Verfügung gestellt wird. Diese AGB beschränken gesetzliche Widerrufsrechte nicht.

Soll die Ausbildung auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, werden erforderliche Erklärungen und Bestätigungen gesondert eingeholt und dokumentiert.

§ 11 Datenschutz

Personenbezogene Daten werden zur Bearbeitung von Anfragen, zur Anbahnung und Durchführung von Kursverträgen, zur Organisation der Ausbildung, zur Abrechnung und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten verarbeitet.

Einzelheiten zu Rechtsgrundlagen, Speicherdauer und Betroffenenrechten sind in der gesonderten Datenschutzerklärung auf der Website des Anbieters beschrieben.

Diese AGB ersetzen die Datenschutzerklärung nicht.

§ 12 Individuelle Vereinbarungen

Individuelle Vereinbarungen zwischen Anbieter und Teilnehmer haben Vorrang vor diesen AGB.

Ergänzende Absprachen sollen zur Klarstellung in Textform, beispielsweise per E-Mail, festgehalten werden. Gesetzliche Regelungen zum Vorrang individueller Abreden bleiben unberührt.

§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen. Ein abweichender Gerichtsstand wird nur vereinbart, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

§ 14 Schlussbestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt.

Stand: Oktober 2026

 

Stand: 15.01.2023

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